Reisebericht Hawaii
2012
19.September bis 11.Oktober
Kauai
Ein Ausflug ging zum
Spouting Horn bei Poipu. Die Brandung bei Poipu fließt in einem
natürlichen Lavaschlot, aus dem bei hohem Wellengang hohe Wasserfontänen
spritzen. Man hört auch ein Zischen und Grollen, das eine hawaiische
Legende bedingt. Die Ureinwohner Hawaiis glaubten, dass dieser
Küstenstreifen von einer riesigen Moo (Eidechse) namens Kaikapu bewacht
wurde. Jeder hatte Angst vor dem Ungetüm, weil es alle auffraß, die in
seiner Umgebung angelten oder schwammen. Eines Tages sprang der Junge
Liko in den Ozean, um die Eidechse zu überlisten. Kaikapu griff ihn an,
aber Liko rammte einen spitzen Stab in das Maul des Ungeheuers, tauchte
unter den Vorsprung aus Lavagestein und entkam durch ein kleines Loch an
der Oberfläche. Die Moo verfolgte Liko und blieb im Lavaschlot stecken.
Bis zum heutigen Tag kann man das Brüllen der Eidechse hören und sieht
die Atemluft aus dem Geysir sprühen.






Sehenswert ist auch der Waime Canyon. Der Waimea Canyon, wird auch der
„Grand Canyon des Pazifik“ genannt. Obwohl dieser Canyon nicht so groß
oder so alt ist wie sein Bruder in Arizona, ist dieses geografische
Wunder mit sonst nichts auf Hawaii zu vergleichen. Mit seinen 14 Meilen Länge bietet der 1 Meile breite und über 3600 Fuß tiefe Waimea Canyon von seinen Aussichtspunkten aus einen
hervorragenden Blick auf Bergspitzen, zerklüftete Felsspalten und tiefe
Felsschluchten.

















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