Freitag, 24. September 2010
Farmington, Chinle
Die heutige
Strecke geht von Farmington nach Chinle.
In Teec Nos Pos
legen wir eine kleine Pause und fahren anschließend über die 160
weiter. Kurz hinter Red Mesa dann das:
Wir waren auf
der 160 unterwegs, kurz hinter Red Mesa. Als ich von einer Anhöhe in
so eine langgezogene Senke fahre, liegt ein Truck quer über der
Strasse. Die gesamte Fahrbahn war blockiert, einschließlich der
Seitenstreifen. Andere Autofahrer holten den Truckfahrer aus dem
Führerstand und luden ihn in einen Pickup. Dieser Pickup fuhr dann
in die Richtung aus, der wir gekommen waren, denn kurz vorher hatten
wir ein Gesundheitszentrum in Red Mesa passiert. Als ich noch auf
der Strasse stand und schaute, kam ein Nativer zu mir und meinte,
das dauert jetzt 4-5 Stunden. Er fragte nach meinem Ziel und ich
sollte ihm folgen. Wir drehten beide und fuhren zurück. Unterwegs
sahen wir wieder den Pickup und wie ein Krankenwagen ihm entgegen
kam. Die aus dem Pickup gaben Zeichen und der Krankenwagen stoppte.
Dann bog mein Scout von der Strasse ab und fuhr in eine Dirtroad. Er
fuhr und fuhr, ich dachte nur wo will der hin. Es kamen Abbiegungen
und Kurven und ich dachte schon an Entführung ;-) Plötzlich
versperrte ein Schlammfeld den Weg. Klasse, alles wieder zurück war
mein Gedanke. Aber nein, der Typ fuhr von dem Weg ab und es ging
durch die Büsche, ich weiter hinter ihm. Mein Gedanke war jetzt
nicht mehr Entführung, sondern " Auto setz nicht auf, Räder bleibt
nicht stecken und wo ist der Weg" . Ein letzter Haken und wir waren
wieder auf festen Sand. Hier ging es dann noch ein paar Meilen und
plötzlich war wieder Asphalt unter den Rädern. Mein Retter stieg
aus, erklärte mir die nächsten Abbiegungen und verschwand. Alleine
hätte ich spätestens an der Schlammstelle gedreht, durch die Büsche
wäre ich nicht gefahren. Aber diesen Weg hätte ich alleine sowieso
nicht gefunden. Am Abend habe ich dann ein extra Bier auf meinen
Scout und noch eines auf den Truckfahrer getrunken, in der Hoffnung,
dass es ihm besser geht. Wie viele dieser großen Brummer kommen
einem bei so einer Tour auf den schmalen Strassen entgegen und dann
kippt so einer um, rutscht über die Fahrbahn und legt sich quer. Zu
falschen Zeit am falschen Ort und ........



In Chinle fahren
wir als erstes ins Visitor Center. Anschließend geht es zum check in
ins Best Western. Der Stand der Sonne macht uns die Entscheidung
einfach, wir besuchen als erstes das South Rim vom
Canyon de Chelly.
Am South Rim Drive stoppen wir an einigen Aussichtspunkten und
fahren danach bis zum letzten Punkt, Spider Rock.





















Da der Spider Rock zum Teil im
Schatten liegt verbleiben wir hier bis die Sonne den gesamten Rock
frei gibt. Der Canyon ist einfach herrlich und wir sind froh ihn auf
unserer Route zu haben.
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