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| Dienstag, 25.09.
Der Morgen in Hurricane ist sonnig und kühl und Barbara hat einen
Hexenschuss. Ich muss sie aus dem Bett ziehen und dann kann sie sich
so langsam bewegen, Koffertragen geht nicht. Im Motel8 frühstücken
wir und fahren in den nächsten Supermarkt um ABC-Pflaster zu
kaufen. Die Supermärkte in USA haben meistens eine sehr gute
Pharma-Abteilung und viele Produkte sind im Gegensatz zu uns
Rezeptfrei. Ich zahle an der Kasse, rede noch mit der Kassiererin
und gehe zum Auto. Da bemerke ich, das mir jemand folgt, ich schaue
mich um und es ist das junge Mädchen das die Tüten gepackt hatte,
die ich hab stehen lassen. Peinlich, ich nehme ihr die Tüten ab,
bedanke mich und dann ärgere ich mich, dass ich in meiner Dummheit
keinen Tipp gegeben habe. Las Vegas wir kommen.
Mit einer Länge von ca. 170 km, einer Tiefe von bis zu 180 m, einer Fläche von 640 km² und einem Stauvolumen von maximal 34,9 Milliarden m³ ist er der größte künstlich geschaffene See der Vereinigten Staaten. Er wird durch den Hoover-Staudamm aufgestaut, wegen dessen Bau mehrere Gemeinden aufgegeben und evakuiert werden mussten.
Noch einmal fahren wir an den Roten Steinen vorbei und erreichen von Norden her Las Vegas. Erst um 15:00 können wir im Tuscany unser Zimmer beziehen und so fahren wir noch zum Eisessen und ich zeige Barbara den riesigen Stiefel und Westernladen im Süden der Stadt. Danach fahren wir wieder zum Tuscany und beziehen unser Zimmer, was wirklich riesig ist, das größte der Tour. In Schritten schaffe ich 12*9 durch das Zimmer. Das Tuscany liegt an der Flamingo Road und nicht am Strip. Das Tuscany Suites & Casino liegt inmitten einer elf Hektar großen Parkanlage mit gewunden Pfaden, Pools und Springbrunnen. Die Suiten des Tuscany Suites & Casino sind im europäischen Stil eingerichtet. Vorteil sind auch die kurzen Wege und das Auto steht nicht weit vom Zimmer. Heute ist das wichtig, denn wir müssen so langsam den Wagen leer räumen. Am Abend holt uns Mike ab, der auch schon wieder in Las Vegas angekommen ist. Gemeinsam gehen wir ins Paris an das wohlbekannte Buffet und essen wieder zuviel. Wir drei können viel von unserer Tour berichten und so wird es ein langer Abend. Egal, morgen können wir länger schlafen. Nach dem Essen wollen wir ins Fat Tuesday zum Cocktailtrinken. Die nächste Bar ist im Caesar Palace und so bummeln wir durch das Casino und stehen plötzlich vor verschlossenen Türen, der Laden hat zu. Mist. An die nächste Bar und drei Bier bestellt, Bier ist ok, aber rauchen an dieser Bar no. Also Bier ohne Zigarette. Wir schauen uns noch eine Show von Go Go Girls an, die zwischen den Spieltischen tanzen und finden dann eine Cocktailbar vor dem Palace. Hier gönnen wir uns drei Frozen Margarita, aber es ist fast zwei Uhr und es wird uns kühl, wahrscheinlich haben wir nur noch 25°C. Also endet der Abend an der Bar.
Mittwoch, 26.09.
Wir schlafen bis um 09:00 und frühstücken im Zimmer. Heute ist
Shopping angesagt und die Kreditkarte wird wohl das wichtigste
Utensil werden. Zuerst geht es nach Frys einem Elektroladen, dort
will ich spezielle Software kaufen, negativ, nicht vorhanden. Dann
geht es weiter zum Outlet Center im Süden der Stadt und wir laufen
die Läden ab. Wichtigster Einkauf, die Bestellungen meiner Nichte
Ulla. Ich finde alles, aber Barbara hat weniger Glück beim Einkauf
und spart so etliche $$$. Weil es noch früh ist fahren wir in den
Norden der Stadt und besuchen dort das Premium Outlet. Lohnt sich
nicht, das erste war besser und so fahren wir zum Tuscany zurück. In
der Dunkelheit brechen wir wieder auf und ich setze Barbara am
Bellagio ab, sie will dort die Fontänen filmen. Ich selber fahre
weiter denn ich muss tanken, ein/zwei Gallonen brauche ich noch.
Erste Tankstelle, Kreditkarte ok, jetzt will die Säule einen
ZIP-Code von mir und ich habe keinen. Gegenüber die Tankstelle, das
gleiche Spiel. Ein anderer Kunde nennt mir einen ZIP-Code aus Las
Vegas, negativ. Im Auto finde ich eine Rechnung mit ZIP-Code,
negativ. Also breche ich das ganze ab, denn ich muss Barbara abholen
und noch zum Mike. Mike wartet vor seinem Hilton-Hotel und wir
fahren weiter nach Downtown Las Vegas. Unterwegs die erste
Tankstelle ist meine, denn die Reserve leuchtet schon zu lang.
Wieder dieser blöde ZIP-Code, den ganzen Urlaub ist mir das erspart
geblieben. Mike nennt mir einen ZIP-Code aus Beverly Hils und oh
Wunder es geht. Erkläre mir einer die Logik. In der Nähe der Fremont
Street finden wir einen kostenlosen Parkplatz und laufen zur
überdachten Strasse. 12,5 Millionen LEDs und 540 Kilowatt
Musikleistung aus 208 Lautsprechern verwandeln die Fremont Street
nach Einbruch der Dunkelheit zur größten Videoshow der Welt.
Die Fremont Street (Downtown) wurde 1995 auf 500 Metern zwischen Main Street und Las Vegas Boulevard zu einer Fußgängerzone umgebaut und mit einem 30 Meter hohem Dach (16.000 m²) aus mehr als 2 Millionen Lampen ausgestattet. 2004 wurden die Lampen durch LEDs ersetzt, so dass die Bilder heller und in höherer Auflösung dargestellt werden können.
Dieser Teil von Alt Las Vegas soll wieder zu neuem Leben erweckt
werden und als alternative zum Strip fungieren. Uns gefällt es gut
und wir laufen die Fremont entlang, es gibt Livemusik und die die
ist nicht schlecht. Irgendwann läuft die Lichtshow unter der
Decke ab und es ist wie alles hier perfekt gemacht. Wir begeben uns
ins Golden Nugget um erst einmal an einer bar ein Bier zu trinken.
Das Hotel ist durch den berühmten Goldklumpen (=Golden Nugget) "Hand
of Faith" bekannt geworden. Es war das erste Hotel, das von Beginn
an auch als Casino konzipiert wurde. Im Inneren ist ein Poolbereich
mit Haifischbecken. Das besondere ist, dass man über eine
Wasserrutsche durch einen durchsichtigen PVC-Kanal direkt durch das
Haifischbecken rutscht. Weil wir Hunger haben gehen wir ins
Restaurant zum Golden Nugget Buffet. Nicht so groß und gut wie im
Paris, aber trotzdem gut und preiswerter. Eine Bedienung erklärt
uns, dass gleich geschlossen wird und ich muss unbedingt noch einmal
eine Runde Dessert holen, eigentlich wieder zuviel, aber… Es gibt
noch einen Absacker an der Bar und dann lassen wir die Nacht
ausklingen. Morgen ist der letzte Tag und wir wollen noch einmal
gemeinsam frühstücken. In Las Vegas esse ich definitiv zu viel.
Donnerstag, 27.09. Heute ist der letzte Tag der Reise und es heißt um 06:00 aufstehen und Kofferpacken. Den Wagen hatten wir schon gestern leer geräumt und so sind unsere Sachen schnell verpackt. Um 08:15 sind wir mit Mike hinter dem Ballys verabredet, denn wir wollen noch einmal gut frühstücken und das am Buffet im Paris. Wir gehen von hinten auf das Paris zu und ich sehe, dass es auch hier einen Eingang gibt. Zu dritt betreten wir plaudernd das Paris, aber irgendwie sieht es hier anders aus. Nach wenigen Schritten werden wir auch angehalten, es war der Personaleingang. Also um das Haus herum und dann sitzen wir im Paris und lassen uns das leckere Frühstück schmecken. Habe ich schon erwähnt, dass ich immer zuviel am Buffet esse? Am Parkplatz verabschieden wir uns von Mike und ich bringe Barbara zum Terminal 1. Da ich keinen LTU Hinweis sehe, setzte ich sie irgendwo mit dem gesamten Gepäck ab und ich fahre weiter zu Alamo. Auf dem Parkdeck wird der Wagen in Empfang genommen, kurze Frage ob es Probleme gab, nein gab es nicht und dann halte ich meine Quittung in der Hand. Keine zwei Minuten und ich bin das Auto los. Hallo Kalle höre ich hinter mir, es ist schon wieder Mike, den werde ich heute nicht los. Mike hat sein Auto auch abgegeben, obwohl er erst Freitag fliegt. Gemeinsam fahren wir mit dem Shuttle zum Flughafen, Im Bus erfahre ich vom Fahrer, das LTU vom Terminal 2 fliegt und Barbara steht an der 1. Also fahren wir zum Terminal 1, verabschieden uns noch mal von Mike und schieben dann unser Gepäck zum Terminal 2. Das Gepäck ist schnell aufgegeben, leider gibt es für uns keinen Zweier-Platz mehr. Später in der Maschine, erweist sich diese Auskunft als falsch. Egal. Bis zum Abflug haben wir noch Zeit und bummeln durch den Airport. Wir sind in Las Vegas, denn auch am Gate gibt es Spielautomaten. Mit dem Läppi komme ich kostenlos ins Netz und wir versenden noch einige Mails. Flug LT1521 startet mit einer Stunde Verspätung, der Vizepräsident der USA, Dick Cheney, ist in Las Vegas und der Luftraum wurde gesperrt. Zurück nach Deutschland dauert der Flug 10 Stunden und am Freitag stehen wir um 10:20 am Bahnsteig nach Herne. Mit einem Regionalzug, wo man nicht weiß wo das Gepäck hin soll, wo sich nicht alle Türen öffnen lassen, reisen wir nach Herne.
Fazit der Reise #Viel schönes gesehen und erlebt #Viel fotografiert und gefilmt (wer macht die Nacharbeit) #Alles ist gut gelaufen #Viele Ideen für die nächste Tour in den Südwesten #Vom guten $-Kurs profitiert #Utah ist ein toller Staat #Tanken und einkaufen, ist Entspannung #Raucher haben es schwer #Es wird nicht die letzte Reise dieser Art gewesen sein #Der öffentliche Nahverkehr in Deutschland ist sch.... |
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